Nihon Almit - einer der Vorreiter in der Entwicklung und Produktion von Lötdrähten

Michelstadt. Ob bei der Herstellung von Elektroschalttafeln oder bei der Verarbeitung von Mikrochips: Ein Lötvorgang kommt besonders in der Elektrotechnik häufig zum Einsatz. Aber was genau heißt das eigentlich? Unter dem Begriff „Löten“ wird das Verbinden von Metallteilen durch das Lot (eine Metalllegierung) unter Einfluss von Wärme verstanden, die mithilfe z.B. eines Lötkolbens erzeugt wird. Die Schmelztemperatur des Lotes (Liquidus) ist dabei niedriger als die der Metalle, die miteinander verbunden werden sollen. Ist die richtige Temperatur erreicht, fließt das geschmolzene Lot zwischen die beiden Metallteile. Im Optimalfall ist das Ergebnis eine dichte, feste, korrosionsbeständige, strom- und wärmeleitende intermetallische Verbindung zwischen den Metallen und dem Lot.

Um vernünftig löten zu können, werden natürlich diverse Hilfsmittel benötigt. Nihon Almit ist ein Unternehmen, das bereits seit über 50 Jahren Jahren diese notwendigen Utensilien produziert und in einem Onlineshop zum Verkauf anbietet. Wir möchten Ihnen das Unternehmen und sein Angebot nun gerne vorstellen.

Nihon Almit gehört mittlerweile zu den führenden Anbietern von Lotdrähten, Lötpasten und bleifreien Loten, die im Automotive-Bereich, in der Luft- und Raumfahrt-Industrie sowie in der Consumer-Elektronik zum Einsatz kommen. Angefangen hat das Ganze 1956 in Japan, als die Firma gegründet wurde. Nicht nur die Produktion von Lötdrähten gehört mittlerweile zu ihrem Geschäft, sondern auch deren Weiterentwicklung. Basis für das schnelle und stetige Wachstum des Unternehmens waren Erfindungen wie Lötmittel für Aluminium oder ein Lot zum Verbinden von Nickel-Chrom-Drähten mit Bi-Metallen.

Mittlerweile kann Nihon Almit auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken: Die Zulassung von dem Lötdraht Typ  KR-19RMA für das Space Shuttle Projekt der NASA im Jahre 1982, die Erstellung außergewöhnlicher Speziallote mithilfe des Entwicklungszentrums in Akiruno sowie der Erhalt des „10ten Invention Grand Prix“ und des „Distinguished Service Awards“ im Jahre 1985 gehören definitiv zu den Highlights der Unternehmensgeschichte.

Welche Produkte bietet Nihon Almit seinen Kunden aber nun konkret?

Nihon Almit hat selbstverständlich Lötdraht im Angebot. Kunden können hier zwischen bleifreiem und bleihaltigem Lötdraht wählen. Die bleifreien Drähte sind das Ergebnis effizienter Forschungsprozesse, die im eigenen Labor des Unternehmens vorangetrieben wurden. Auf diese Weise wurde auf die zwei Richtlinien der europäischen Kommission (RoHS und ELV) reagiert, die die Reduzierung von Bleiverbindungen in elektronischen Bauteilen anstrebt. Ziel ist es, den Anteil der Schwermetalle auch im Recyclingprozess zu verringern.

Ebenfalls im Sortiment vorhanden sind bleifreie und bleihaltige Lötpasten. Damit ist die Zusammensetzung zwischen Lötmetallpulver und Flussmittel gemeint, die vor allem in den Bereichen Druck, Dispersion und dem Laserlöten wesentlich ist. Die Flussmittelqualität ist mit einer der entscheidenden Qualitätsmerkmale von Lötprodukten. Im Almit Entwicklungszentrum sind 25 Entwickler damit beschäftigt die Flussmittelqualität ständig zu verbessern. Ohne Flussmittel ist das Löten nur bedingt möglich, da eine reine Kupferoberfläche nach kürzester Zeit (1-3min) so oxidiert, dass ein flussmittelfreies löten nicht mehr möglich ist. Diese Oxid-Schicht besteht aus Sulfiden, Karbonaten und anderen Korrosionsprodukten. Edelmetalle machen die Ausnahme (Gold, Platin) aber nicht Silber, es bildet Silbersulfid.

Zu guter Letzt können Kunden außerdem Lotbarren und Massivdraht erwerben sowie unterschiedliches Zubehör, wie zum Beispiel eine Lotpasten-Zentrifuge, einen Lotpasten-Spachtel, einen Dispenser und Flussmittelentferner zur Reinigung.

Interessierte erhalten alle nötigen Informationen auf www.almit.de