Mit MOZART auf Nummer Sicher gehen

Solingen. Objekteure haben gewählt: MOZART erhält den Titel „Bestes Bodenleger-Werkzeug 2010“. Was steckt hinter dem Unternehmen und wie wurde es zu dem, was es heute ist? Wir haben recherchiert.

Die Erfolgsgeschichte beginnt mit der Gründung der Stahlwarenfabrik Steinbrück & Drucks in der Klingenstadt Solingen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt das Unternehmen, sich mit der Produktion von Rasierklingen auseinanderzusetzen. In den 50er Jahren entscheidet sich die Führung für eine Erweiterung des Sortiments in Form von Hand- und Heimwerkerklingen. Im nächsten Jahrzehnt werden Spezialmesser und -klingen für die Industrie in das Angebot mitaufgenommen. In den 70er Jahren findet eine Schwerpunktverlagerung auf Maschinenklingen für die europäische Industrie (Lebensmittel-, Verpackungs-, Kunststoff-, Textil- und Faserindustrie) statt. In den 80er Jahren werden alle Schliffvarianten und Ausführungen der technischen Klingen für Handwerk und Industrie ins Programm genommen. 1995 macht sich die harte Arbeit endlich bezahlt und MOZART erhält die Qualitäts- Zertifizierung nach DIN ISO 9001. 2000 findet eine Umwandlung des Unternehmens in eine AG sowie die Einführung der allgemeinen Gewinnbeteiligung für Mitarbeiter statt. Mittlerweile befindet sich das Unternehmen bereits in der vierten Generation, beschäftigt 110 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von ca. 12 Millionen Euro.

Besonders Experten interessiert sicherlich, wie genau das Unternehmen arbeitet. Das Fertigungsverfahren gestaltet sich wie folgt. Bandstahl stellt das Rohmaterial dar, welches zu Beginn des Arbeitsprozesses hinsichtlich seiner Oberfläche, Kantenausführung, Geradheit und Metallographie geprüft wird. Im zweiten Schritt folgt das Stanzen. Die Konturen werden ausgestanzt, die Sollbruchstellen und Schriftstempel geprägt. Dazu gehört eine auftragsbezogene Erstteilfreigabe und ringbezogene Rücklagemuster. Im Anschluss erfolgt das Härten in folgender Reihenfolge: Härten, Abschrecken, Tiefkühlen, Anlassen, Abschrecken. Währenddessen finden eine laufende Prozesskontrolle des Verzuges und der Härte sowie laufende Gefügeuntersuchungen im Metalllabor statt. Bei Bedarf kommt anschließend eine weitere Oberflächenveredelung zum Einsatz. Im vierten Schritt kommt es zum Schleifen in folgender Reihenfolge: Bandschleifen, Hakenschleifen, Zahnklingenschleifen und 3-Lochschleifen. Einer der letzten Schritte ist das Brechen, bzw. Vereinzeln, wobei die korrekte Kerbung entscheidend für den Brechprozess ist. Unsere Qualitätsansprüche sind hoch und um diese stets zu erfüllen, finden laufend Qualitätskontrollen in allen Fertigungsschritten statt, um mögliche Fehler sofort ausfindig zu machen und zu korrigieren. Dazu gehört außerdem die Gefüge- und Schneideanalyse. Das Fertigungsverfahren schließt mit dem Verpacken ab, bei dem mehrstufige Verpackungen zum Einsatz kommen, die für eine ordnungsgemäße Konservierung sorgen sollen.

Durch das ausgeklügelte Fertigungsverfahren und die hohen Qualitätsstandards profitieren die Kunden von einwandfreien Klingen. Hinzu kommt ein absolut überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis, ein umfangreiches Angebot sowie kundenspezifische Anpassungen, bzw. eine hohe Kundenfreundlichkeit - individuelle Beratungen sind bei MOZART selbstverständlich. Das hohe Engagement, eine gute Beziehung zu Kunden und Lieferanten aufzubauen, hat sich im Laufe der Jahre bezahlt gemacht und äußert sich mittlerweile in einer Vielzahl an langjährigen Partnerschaften.         

Interessierte finden auf www.mozart-blades.de nähere Informationen zum Unternehmen, zu Wettbewerbsvorteilen, Anwendungsgebieten, den verfügbaren Produktgruppen, zu Produkten des Jahres, zu Kontaktmöglichkeiten und vielem mehr.