Jansen Guss - der Spezialist für Leichtmetallprodukte

Solingen. Jansen Guss hat es sich seit 1956 zur Aufgabe gemacht, spezielle Leichtmetallprodukte herzustellen. Für diejenigen, die mit dem Begriff „Leichtmetall“ nichts anfangen können, folgt zunächst eine kurze Erklärung. Eine genaue Definition von Leichtmetallen gestaltet sich problematisch. Je nach Perspektive lassen sich auch im Netz verschiedene Ansatzweisen finden, die - wenn auch nur leicht - voneinander abweichen. Eine Zugangsweise ergibt sich aus der Dichte der Metalle. In der Regel gelten Elemente dann als Schwermetalle, wenn sie weniger als 5g pro Kubikzentimeter aufweisen. Mit dieser Definitionsgrundlage kommt man schließlich auf 15 Leichtmetallelemente im Periodensystem. Aluminium und Titan sind wohl mit die bedeutsamsten Leichtmetalle, die es gibt.

Bei Jansen Guss werden Leichtmetalle für den Modellbau verwendet. Besonders häufig kommt hier Aluminium zum Einsatz. Eine Aluminium-Bearbeitung fängt mit dem ersten Schritt des Einbringens von einfachen Bohrungen in Aluminiumwerkstücke an und endet schließlich mit der Anwendung einer CNC-Maschine, die der Arbeit den letzten Schliff verleiht.

Generell werden bei Jansen Guss zwei zentrale Gießverfahren genutzt: der Kokillenguss und der Sandguss. Beim bereits seit 100 Jahren existierenden Kokillenguss werden Aluminiumlegierungen in Kokillen gegossen. Unter Kokillen sind wiederverwendbare Formen zum Gießen von Metallen und Legierungen zu verstehen, welche unten geschlossen oder offen sein können. Der Gießvorgang erfolgt, anders als beim Druck- oder Niederguss, bei denen Über-, bzw. Unterdruck zum Einsatz kommt, lediglich mithilfe der Schwerkraft. Mittels einer Kelle wird das flüssige Metall in die Kokillen gegeben. Es erstarrt in diesen Formen und wird noch vor dem Erkalten wieder entnommen.

Beim Sandguss wendet Jansen Guss zwei verschiedene Verfahren an: den Maschinenformguss und den Handformguss. Überwiegend im Serienguss benötigt, kommen bei Ersterem Formmaschinen zum Einsatz, auf denen mittels eines speziellen Formkastens diverse Formen aus Natursand angefertigt werden. Drei verschiedene Sandarten werden beim Handformguss verwendet: Natursand, Furanharzsand und Präzisionssand. Egal, welche Sandart in die Bearbeitung integriert wird: Der Handformguss wird ausschließlich in der Einzelstück-, Probeabguss- und Prototypenherstellung genutzt.  

Jansen Guss überzeugt nicht nur durch moderne Gießverfahren, sondern auch durch die Erfahrung und Kompetenz der Mitarbeiter. Ein Modellbaumeister sorgt stets dafür, dass Modelle und Maschineneinrichtungen für den Sandguss in Eigenregie produziert werden. Der Einsatz eines 3-Komponenten-Kunststoffes ermöglicht eine kostengünstige Herstellung der Modelle. Daraus wiederum resultiert, dass Musterplatten optimal mit Modellen ausgelegt werden können, was letztlich eine günstige Gussherstellung bedeutet.

Ein weiterer Vorteil von Jansen Guss ergibt sich aus der Tatsache, dass die Bearbeitung im eigenen Haus stattfindet. Hier wird auf ein umfangreiches methodisches Vorgehen wert gelegt, das sowohl konventionelle Techniken als auch eine präzise Bearbeitung mittels CNC-Maschinen beinhaltet. Mithilfe des 4-Achs-Fräszentrums können sogar Werkstücke mit bis zu 500 mm Länge, 250 mm Breite und 450 mm Höhe bearbeitet werden.           

Unter www.jansen-guss.com haben Interessierte die Möglichkeit, sich über Fertigungsmöglichkeiten zu informieren oder direkt komplett montierte Werkstücken zu erwerben.