Industrie & Fertigung

Das Industriegewerbe unterscheidet sich von dem Handwerksgewerbe hauptsächlich durch die Herstellung von Produkten mit einem hohen Anteil an mechanisierten und automatisierten Produktionsabläufen. Zudem findet die Produktion der Güter meist in großen Fabriken und weitläufigen Anlagen statt, im Gegensatz zu den häufig eher kleineren handwerklichen Betrieben.

Der Rohstoff Stahl ist aus dem Metallgewerbe nicht mehr wegzudenken. In unzähligen Bereichen wird Stahl als Werkstoff verwendet. So werden beispielsweise im Bereich der Architektur Stahlstreben oder auch Stahlgeländer sehr häufig verarbeitet. Das Industriegewerbe sorgt für die entsprechende Verarbeitung des Stahls. Je nach Verwendungszweck muss der Stahl unterschiedlich Eigenschaften aufweisen. So reicht das Spektrum verschiedener Stahlsorten vom allgemeinen Baustahl, über Edelstahl, über nichtrostenden Stahl, säurebeständigen Stahl, Werkzeugstahl bis hin zu Messerstahl. Darüber hinaus gelten auch Aluminium-Legierungen als wichtiger Bestandteil des Metallgewerbes.

Allerdings gilt auch Kunststoff als ein sehr wichtiger Werkstoff im Industriegewerbe. So werden beispielsweise spezielle Kunststoffrohre für den industriellen Bereich angefertigt. Diese werden oftmals dazu verwendet, um beispielsweise Gefahrstoffe, die unter Umständen im Zuge von Produktionsabläufen entstehen, zu transportieren, die keinesfalls in das Grundwasser sickern dürfen. Daher ist es sehr wichtig, dass diese speziellen Kunststoffrohre einen sicheren Transport der Flüssigkeiten gewährleisten. Darüber hinaus werden noch unzählige weitere Produkte aus dem Werkstoff Kunststoff gefertigt.

Insbesondere der Zweig der Automobilindustrie ist bedeutend in der Kategorie der Industrie und Fertigung. Vor allem durch die Massenproduktion der Fahrzeuge durch viele automatisierte Vorgänge wurde dieser industrielle Bereich derartig groß und lukrativ.